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Ausgangspunkt
Der Forschungsschwerpunkt untersucht Risiken, Krisen und Katastrophen, die das alltägliche Leben stören, die Versorgungssicherheit gefährden sowie das Überleben vieler Menschen und die Funktionsfähigkeit von Ökosystemen und kulturellen und sozialen Systemen bedrohen. Größere Krisen sind in der Regel nicht leicht bewältigbar und stellen in ihrer Art und Dimension Gesellschaften und Individuen vor komplexe und teilweise unbekannte Herausforderungen.
Ausführliche Beschreibung: FSP Risiko, Resilienz und Transformation
Themenfelder
- Bevölkerungs- und Katastrophenschutz
- Datenresilienz
- Digitale Technologien
- Informationsversorgung
- Kritische Handelsabhängigkeiten in geopolitisch herausforderndem Kontext
- Kritische Infrastruktur und Versorgungssicherheit
- Ländliche und städtische Resilienz
- Nachhaltigkeitstransformation, Transformationsresilienz
- Naturbasierte Lösungen
- Ökonomische Vulnerabilität und Resilienz
- Räumliche Risikoanalyse (auch ökologische, ökonomische, soziale usw.)
- Soziale Verwundbarkeit und Resilienz
- Transformation von Gesellschaft, Umwelt, Technik und Wirtschaft
- Weiterbildung und Transfer
Keywords: Bevölkerungsschutz, kritische Infrastruktur, Sicherheit, Umwelt, Raum, Ökosysteme, soziale Verwundbarkeit, ökonomische Resilienz, Handelsabhängigkeiten, Geopolitik
Fokus: Risiken, Krisen, Katastrophen
Wir erforschen Ereignisse, die Menschen, Gesellschaften, Infrastrukturen und Ökosysteme gefährden – von Naturgefahren und Extremwetter über Ausfälle kritischer Infrastrukturen bis hin zu Sabotage, technischen Störungen und Polykrisen.
Im Mittelpunkt stehen:
- die Dynamik und Überlagerung von Gefahren (Multi-Hazard, systemische Risiken)
- die Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen, technischen und ökologischen Systemen
- die Bedeutung von Vorsorge, Krisenmanagement und Wiederaufbau
Akteure & Zielgruppen
Der Forschungsschwerpunkt richtet sich an:
- Forschende
- Behörden, Hilfsorganisationen, Krisen- und Katastrophenschutz
- Betreiber kritischer Infrastruktur, Unternehmen, Kommunen
- Umwelt-, Klima- und Risikoforschung
- Feuerwehren, Rettungsdienste, Risiko- und Rettungsingenieurwesen
- Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft
- Studierende, Wissenschaftler:innen und Weiterbildungsteilnehmende
Zentral ist das Zusammenspiel von Bevölkerung, Fachakteuren und Entscheidungsträger:innen – in Vorsorge, Ereignisbewältigung, Wiederaufbau und Transformation.
Methoden & Konzepte
Wir arbeiten mit:
- systemischen Ansätzen (Systemtheorie, Vulnerabilitäts- und Resilienzkonzepte)
- inter- und transdisziplinären Mixed-Methods
- Multi-Risiko-Analysen, Kaskadeneffekten, Polykrisen
- Co-Design, partizipativen Prozessen und Reallabor-Methoden
- naturbasierten Lösungen als nachhaltige Risiko- und Resilienzstrategien
- Konzepten der menschlichen Sicherheit, Nachhaltigkeit und Transformation
Besonders wichtig ist die kritische Reflexion aktueller Debatten – von Resilienz über Transformation bis hin zu Bevölkerungsschutz, kritischer Infrastruktur und Zeitenwende.
Transfer & Weiterbildung
Der Forschungsschwerpunkt baut eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis:
- gemeinsame Wissensproduktion mit Partnern aus Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft
- Entwicklung von Weiterbildungsformaten für Fach- und Führungskräfte
- Übertragung wissenschaftlicher Erkenntnisse in anwendbare Strategien
- Förderung sozial robusten Wissens für die Gestaltung resilienter Zukunftsprozesse
Die Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung stärkt den Forschungsschwerpunkt als kontinuierlicher Transferkanal und unterstützt bei Forschungsanträgen, Kooperationsprozessen und der Entwicklung praxisnaher Bildungsformate.
